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  • Julia Faulhaber

Ciao Bella, bella Roma


Ich hasse November und je älter ich werde, umso deprimierender finde ich die immer dunkler werdenden Tage dieses tristen Monats. Vielleicht liegt es auch daran, dass mein Älterwerden im November definitiv dokumentiert wird. Aber dies sollte jetzt nicht Thema des Beitrags werden.

Rom, die ewige Stadt, in der Dir plötzlich bewusst wird was Zeit wirklich bedeutet. Die Geschichte erschlägt einen fast und man fühlt sich als Mensch winzig inmitten der Monumente der Menschheitsgeschichte. In drei Tagen Kurzreise lassen sich die Dimensionen nur erahnen und es wäre utopisch zu glauben, die Stadt vollständig entdecken zu können.

Ich möchte Euch einen kleinen Einblick in die Vielfalt Roms geben. Auf Vollständigkeit verzichte ich von vorneherein.


Vorweg empfehle ich gutes Schuhwerk einzupacken und auf öffentliche Verkehrsmittel in der Stadt weitesgehenst zu verzichten. Wir lassen uns in der Regel einfach durch die Stadt treiben, von daher kann und will ich auch keine Reiseprogramme vorstellen. Was ich Euch allerdings empfehle, ist für die Abendessen einen Tisch mindestens 1-2 Wochen vor Anreise zu buchen, da die Römer selbst sehr gerne ausgehen.

Schöne Führer sind die aktuellen von Merian und Lonely Planet. Wir haben den neuen Online Concierge Service Localike Roma und die App Katie's Parla Roma ausprobiert.

Das Klosterhotel

Als Ausgangspunkt und Rückzugsort haben wir uns für ein Klosterhotel im Ausgehviertel Trastevere entschieden. Das ist ein Wiederspruch der funktioniert, denn das 4 Sterne Hotel VOI Donna Camilla Savelli liegt sehr ruhig mit eigenem Klostergarten oberhalb des Viertels.


Voi Donna Camelli Savelli Hotel, Via Garibaldi, 27 00153 Rome Italy

Tel: +39 06 588861Fax: +39 06 5882101

http://www.hoteldonnacamillasavelli.com/

Unsere kulinarischen Highlights:

Restaurant Armando al Pantheon

Beschreibung

Gleich neben dem Pantheon befindet sich das unauffällige und kleine Lokal der Familie Gargioli. Claudio, der heutige Besitzer, übernahm «peut à peut» mit viel Herzblut und Leidenschaft die gut gehüteten Geheimnisse der traditonellen Gerichte seines Vaters Armando, der die Trattoria 1961 eröffnete. Zelebriert wird eine raffinierte römische Küche auf höchstem Niveau und basierend auf ihr, interessante Eigenkreationen des Chefkochs. Seine beiden Töchter wissen die Schulter an Schulter sitzenden Gäste im gemütlichen Saal zu verwöhnen. Keine Wünsche offen lässt die umfangreiche Auswahl an auserlesenen, ausschliesslich italienischen Weinen. «Armando al Pantheon» ist ein wahres Juwel und besitzt unterdessen Seltenheitswert. Denn es gibt kaum noch alteingesessene Trattorie im Zentrum mit einer solchen Topqualität.

★ Tipp 1

Gerne berät Sie Fabiana bei der Weinwahl. Sie ist zuständig für den Weineinkauf und als ausgebildete Sommelière besitzt sie ein gutes Händchen für die Kombination der Speisen ihres Vaters und ihrem Wein.

★ Tipp 2

Wagen Sie sich auch an Gerichte, die nicht gerade so römisch klingen. Römische Wurzeln haben sie alleweil.

www.armandoalpantheon.it


Colbert - Pausa Gourmet

Beschreibung

An diesem geschichtsträchtigen Ort wird seit Januar 2016 der Kulinarik mit einer Starbesetzung aus der römischen Gastro-Szene mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Das Café betreibt die beliebte «Pasticceria Fonderia» und das Mittagsmenü kreiert Arcangelo Dandini, Eigentümer des gleichnamigen und erfolgreichen Restaurants «Arcangelo». Ohne den Eintritt für die Villa Medici berappen zu müssen, geht es direkt die breite Treppe und dann weiter rechts die Wendeltreppe empor. Auf der Loggia angekommen entschädigt der Blick auf den Garten den steilen Aufstieg. Die Hinweistafeln führen direkt ins Café. An der Theke erhalten die Gäste die Möglichkeit zügig etwas zu konsumieren. Wer mehr Zeit investieren möchte, macht es sich in einem der angrenzenden Räumlichkeiten im Sitzen gemütlich bei einem Getränk, etwas Süssem oder einer kleinen Stärkung. In den hohen Räumen herrscht eine entspannte Atmosphäre, in der es sich gut relaxen, Kraft tanken und vielleicht in einem Buch das eine oder andere nachlesen lässt. Das gleiche gilt für den Garten, der bei schönem Wetter einen weiteren Höhepunkt darstellt. Zu Mittag verlocken zwischen 12:00 und 15:30 Köstlichkeiten von der Tageskarte. Das «Colbert» folgt dem Rhythmus der Villa Medici, d.h. bei Veranstaltungen wird der Barbetrieb entsprechend angepasst mit längeren Öffnungszeiten bei Events oder im Sommer.

★ Tipp 1

Gehen Sie vor an die Fensterfront und versäumen Sie nicht den wunderbaren Ausblick auf die der Villa Medici zu Füssen liegende Stadt. Er zählt zu den allerschönsten Panorama Roms.

★ Tipp 2

Sollten Sie sich zu den Schachliebhabern zählen und noch nicht «Schach matt» fühlen, so können Sie Ihrem Hobby frönen. In einem der Räumlichkeiten ist ein Schachbrett mit Figuren aufgestellt, welches zum Spielen einlädt.


Da Benito Al Ghetto

Beschreibung

Die von Bentio Mercuri 1967 eröffnete Osteria ist unter der Woche bei den Einheimischen ausgesprochen beliebt. Das täglich wechselnde Menü zu Mittag lockt viele hierher und ein Platz ist nicht so einfach zu ergattern. Früher wurde die authentische römische Küche zelebriert. Seit 2011 führen es die beiden Jugendfreunde Nicola und Massimo. Ihre grosse Herausforderung liegt in der Transformation, die Tradition mit einem Hauch von Eleganz und Innovation zu mischen. So kommen Klassiker aber eben auch neu interpretierte Gerichte auf den Teller. Und dieser Spagat wird sehrwohl belohnt.

★ Tipp 1

Gönnen Sie sich einen Verdauungsspaziergang. Nur wenige Schritte von der Osteria entfernt, befindet sich auf der Piazza Mattei die «Fontana delle Tartarughe» (Schildkrötenbrunnen), umgeben von den Palästen der ehemals mächtigen Familie Mattei. 1979 wurde eine der vier Schildkröten geraubt und so sehen wir heute lediglich die Kopien. Die Originale werden in den Kapitolischen Museen aufbewahrt.

È un mestiere difficile, stancante e stressante. Ma lo facciamo ogni giorno con lo spirito di due compagni di banco che escono il sabato sera. Per noi è un gioco continuo. Un gioco che prendiamo molto sul serio.

http://www.benitoalghetto.com/


Im Untergrund der Vatikanstadt

Als Stadtführerin gibt es in Rom keine bessere als Luana Riatsch. Die quirlige und bestens vernetzte Römerin spricht 4 Sprachen (Italienisch, Spanisch, Französisch und Englisch) fliessend. Deutsch ging auch mal besser, vielleicht braucht sie wieder mehr Deutsche Kunden. Mit Ihr waren wir am Grab vom Heiligen Peter, dem ersten Papst Roms.


Kontakt: Luana Riatsch 0039 340 231 1507

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